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CNOOC: US-chinesische Energiekooperation birgt enormes Potenzial für Rohstoffmärkte

CNOOC sieht großes Potenzial für eine Wiederbelebung des Energiehandels zwischen China und den USA. Für Rohstoff-Anleger ist dies relevant, da eine verstärkte Zusammenarbeit die globalen Energiepreise und damit die Rohstoffmärkte beeinflussen könnte.

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CNOOC: US-chinesische Energiekooperation birgt enormes Potenzial für Rohstoffmärkte

Der staatliche chinesische Öl- und Gaskonzern CNOOC sieht beträchtliche Chancen für eine Zusammenarbeit im Energiebereich zwischen der Volksrepublik und den USA. Ein ranghoher Manager des Unternehmens gab am Donnerstag bekannt, dass man künftig gemeinsam mit amerikanischen Partnern über Investitionen nachdenken wolle.

Bis zu den von Peking verhängten Abgaben während des Handelskonflikts im Vorjahr zählte China zu den wichtigen Abnehmern von US-Erdöl und -Erdgas. Zwar haben sich die diplomatischen Beziehungen beider Nationen seither entspannt, doch die Zölle sind weiterhin in Kraft. Der Austausch von Energieträgern zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Erde ruht weitgehend.

Ursprung der Handelsspannungen

Während des Aufenthalts von US-Präsident Donald Trump in Peking im Mai thematisierten amerikanische Vertreter die Option von Energieversorgungsverträgen. Zur Sprache kamen unter anderem höhere Bezüge von Flüssigerdgas (LNG) durch China. Konkrete Resultate dieser Unterredungen blieben bislang jedoch aus.

Xu Yugao, Hauptjustiziar bei CNOOC, zeigte sich zuversichtlich hinsichtlich der bilateralen Energiebeziehungen: „Die USA sind gegenwärtig der größte Erzeuger und Exporteur von LNG weltweit, während China der bedeutendste Importeur ist – folglich besteht noch erheblicher Spielraum für eine künftige Kooperation.“ Xu, der im Anschluss an die Bekanntgabe der Halbjahreszahlen des Konzerns sprach, ergänzte, dass das Unternehmen gemeinsam mit Partnern, auch in den Vereinigten Staaten, dort investieren wolle, wo es Mehrwert für die Anteilseigner schaffen könne.

CNOOCs Aktivitäten in den USA

CNOOC zählt zu mehreren chinesischen Energiekonzernen, die langfristige Abnahmeverträge mit US-LNG-Herstellern unterzeichnet haben. Seit Inkrafttreten der Abgaben veräußern diese Unternehmen die Lieferungen weiter, um die Zölle zu umgehen, anstatt sie selbst zu entrichten. Dies verdeutlicht, dass beide Seiten trotz der handelspolitischen Differenzen weiterhin an einer Kooperation interessiert sind.

Die Äußerungen von CNOOC fallen in eine Phase, in der die weltweiten Energiemärkte unter Druck stehen. China als größter LNG-Importeur und die USA als führender Produzent und Exporteur könnten von einer engeren Zusammenarbeit erheblich profitieren. Für Anleger in Rohstoffwerte ist dies von Bedeutung, da die Entwicklung der sino-amerikanischen Handelsbeziehungen auch die globalen Energiepreise und somit die europäischen Märkte beeinflusst.

Ob und wann der reguläre Energieträgerhandel zwischen beiden Ländern wieder aufgenommen wird, bleibt offen. Xu Yugao vermied es, konkrete Angaben zu möglichen neuen Liefervereinbarungen zu machen. Die grundsätzliche Kooperationsbereitschaft deutet jedoch darauf hin, dass beide Seiten ein Interesse an einer Entspannung im Energiehandel haben.

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