Goldgroup Mining unterstreicht Entwicklungschancen des Don David Komplexes in Mexiko
Goldgroup Mining hat eine detaillierte Bestandsaufnahme des Don David Goldkomplexes in Mexiko vorgelegt und dabei das Wachstumspotenzial der zwei produzierenden Untertagegruben sowie der Aufbereitungsinfrastruktur hervorgehoben. Ein 34.250 Meter umfassend

Goldgroup Mining Inc. (TSXV: GORO) (NYSE American: GORO) hat eine umfassende Bestandsaufnahme seiner Bergbauaktivitäten in Mexiko vorgelegt und dabei die vielversprechenden Expansionsmöglichkeiten des Don David Goldkomplexes im Bundesstaat Oaxaca betont. Zu dem Komplex zählen zwei aktive Untertagebaubetriebe – Arista und Alta Gracia – sowie die Verarbeitungsanlage El Aguila und ein weitläufiges Explorationsareal entlang des San-Jose-Strukturkorridors.
Das Unternehmen stellt klar, dass es sich bei Don David keinesfalls um einen simplen Einzelvorkommen-Standort handele. Vielmehr sei eine etablierte Bergbaustätte mit diversen mineralisierten Gangsystemen, einer ausgebauten Infrastruktur und beachtlichem Explorationspotenzial entstanden. Diese Kombination versetze Goldgroup in die Lage, die aktuelle Förderung abzusichern, bekannte Systeme auszubauen und neue Explorationsziele zu prüfen.
Zwei aktive Gruben als Basis
Die Mine Arista fungiert als zentraler Betrieb und umfasst mehrere polymetallische Gangsysteme, darunter Arista, Three Sisters-Gloria und Switchback. Die Mineralisation unterliegt einer strukturellen Kontrolle und führt neben Gold und Silber auch Kupfer, Blei und Zink. Die Systeme Arista und Switchback weisen nachgewiesene Streckenlängen von über 1,5 Kilometern auf und sind in mehrere Richtungen noch nicht abgegrenzt – ein vielversprechender Ansatz für eine Ressourcenausweitung.
Besondere Aufmerksamkeit verdient das System Three Sisters-Gloria, das sich als bedeutende neue Bezugsquelle für die Grubenförderung und als Bohrziel für die Exploration etabliert hat. Die gegenwärtige Entwicklung konzentriert sich unter anderem auf die Sets Sandy und Sadie, die vielversprechende Kontinuität, Mächtigkeiten und Gehalte erkennen lassen.
Die Mine Alta Gracia ist der zweite produzierende Untertagebetrieb. Im Unterschied zur polymetallischen Mineralisation in Arista zeigt Alta Gracia vorwiegend silber-goldene epithermale Vererzung mit geringem Basismetallanteil. Die Förderung wurde dort am 20. Februar 2026 wiederaufgenommen. Die laufenden Bohrungen dienen der Bestimmung und Erweiterung der Gangsysteme Mirador und Independencia.
Verarbeitungsinfrastruktur als strategischer Pluspunkt
Ein entscheidender Vorteil des Don David Komplexes liegt in der bereits vorhandenen Aufbereitungsinfrastruktur. Die Mühle El Aguila verfügt über zwei Kreisläufe: eine Differentialflotationsstrecke mit einer Kapazität von rund 1.800 Tonnen täglich sowie eine Agitationslaugungsstrecke mit 300 Tonnen pro Tag. Die Flotationsschaltung erzeugt separate Kupfer-, Blei- und Zinkkonzentrate, die Gold und Silber enthalten.
Diese bestehenden Anlagen böten eine wesentliche Basis für künftiges Wachstum, so das Unternehmen. Erfolge bei der Exploration ließen sich in einem bereits funktionierenden Betriebsumfeld umsetzen, anstatt eine vollkommen neue Greenfield-Anlage errichten zu müssen.
Operative Fortschritte und Bohrkampagne
Im Zeitraum 2025/2026 hat Goldgroup substanzielle betriebliche Verbesserungen realisiert. Hierzu zählen die Erschließung im Bereich Three Sisters, die Erneuerung und Modernisierung von Untertage-Bergbaumaschinen sowie die Optimierung der Abbaumethoden. So wurden unter anderem Cut-and-Fill-Verfahren in ausgewählten schmalen Gangbereichen eingeführt, um die Verdünnung zu senken und die Erzgehalte zu steigern.
In der Aufbereitungsanlage wurden diverse Modernisierungen abgeschlossen oder befinden sich in der Planung:
- Einbau von vier Knelson-Zentrifugal-Schwerkraft-Konzentratoren zur Gewinnung von freiem Gold und Silber
- Überholung einer dritten Kugelmühle, wodurch die Mahlkapazität um 200 Tonnen täglich ausgeweitet wurde
- Installation einer dritten Tailings-Filterpresse, deren Betriebsaufnahme für Anfang des vierten Quartals 2026 vorgesehen ist
Eine Bohrkampagne für 2026 mit einem Gesamtumfang von 34.250 Metern ist bereits im Gange. Die bislang vorliegenden Resultate heben mehrere hochgradige gold- und silbermineralisierte Zonen hervor.
CEO sieht außergewöhnliche Wachstumsplattform
Javier Reyes, Chief Executive Officer von Goldgroup, erklärte: „Don David ist weit mehr als eine einzelne fördernde Mine. Es handelt sich um einen großen, etablierten Bergbaukomplex mit zwei produzierenden Untertagegruben, umfangreicher Untertageinfrastruktur, einer voll betriebsfähigen Aufbereitungsanlage und diversen mineralisierten Gangsystemen, die weiterhin ein erhebliches Aufwärtspotenzial aufzeigen.“
Der Fortschritt bei Three Sisters sei von besonderer Bedeutung, da er verdeutliche, wie Entdeckungen in ein bestehendes Betriebsumfeld integriert und neue mineralisierte Zonen in die Förderung überführt werden könnten. „Unsere Zielsetzung ist es, den Betrieb kontinuierlich zu verbessern, die Ressourcenbasis zu erweitern und das beträchtliche Explorationspotenzial zu heben, das rund um einen etablierten Produktionsstandort vorhanden ist“, so Reyes.
Wechsel des Abschlussprüfers und Investoren-Interviewreihe
Goldgroup gab ferner bekannt, dass Davidson & Company LLP sein Mandat als Wirtschaftsprüfer niedergelegt hat. BDO USA, P.C. wurde mit Wirkung zum 10. September 2026 als Nachfolger bestellt.
Des Weiteren werden Führungskräfte von Goldgroup an einer dreiteiligen Interviewserie in The Jay Martin Show teilnehmen. Die Vereinbarung mit VRIC Media beinhaltet eine Barkommission von 100.000 US-Dollar. Die Sendung verfügt über eine starke nordamerikanische Zuschauerbasis, wobei 65 Prozent aller Impressionen aus den Vereinigten Staaten stammen.
Der Don David Goldkomplex erstreckt sich über eine regionale Grundstücksfläche von insgesamt 55.119 Hektar mit einer Ausdehnung von etwa 55 Kilometern entlang des San-Jose-Strukturkorridors. Goldgroup verfolgt eine klare Strategie: Mittels Produktionswachstum, Exploration und disziplinierter Kapitalallokation soll ein bedeutenderer Intermediate-Edelmetallproduzent entstehen.
