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Indien verzichtet auf LNG aus russischem Projekt

Sanktionen gegen Arctic LNG 2 beeinflussen Handelsentscheidungen des Landes

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Indien verzichtet auf LNG aus russischem Projekt

Indien wird keinen verflüssigten Erdgas (LNG) aus dem von Russland betriebenen Arctic LNG 2-Projekt beziehen, das von westlichen Ländern sanktioniert wurde. Dies gab der indische Ölminister Pankaj Jain am Freitag bekannt. "Wir werden keine Lieferungen aus dem Arctic LNG 2-Projekt kaufen. Wir kaufen keine sanktionierten Waren. Etwas, das mit umfassenden Sanktionen belegt ist, werden wir nicht anfassen", erklärte Jain gegenüber Reportern.

Das Arctic LNG 2-Projekt, betrieben vom russischen Energiekonzern Novatek, unterliegt westlichen Sanktionen aufgrund des Krieges Russlands gegen die Ukraine. Die Vereinigten Staaten haben darüber hinaus Sanktionen gegen Hunderte von Entitäten und Einzelpersonen verhängt, die Russland in diesem Krieg unterstützen, darunter auch Unternehmen, die an der Entwicklung des Arctic LNG 2-Projekts sowie an dessen LNG-Transport beteiligt sind.

Inmitten dieser Sanktionen und Vorwürfe hat sich Novatek gegen Berichte gewehrt, die dem Unternehmen eine Beteiligung an der Einrichtung und Verwaltung einer sogenannten "Schattenflotte" für das Arctic LNG 2-Projekt vorwerfen. Solche Behauptungen, so Novatek, seien unwahr.

Indiens Entscheidung, keine LNG aus diesem Projekt zu importieren, basiert auf dem Grundsatz, keine sanktionierten Rohstoffe zu erwerben. Dies steht im Einklang mit Indiens politischer Linie, sich von international sanktionierten Projekten fernzuhalten. Jain betonte die klare Haltung seines Landes in dieser Angelegenheit und verdeutlichte, dass Sanktionen für Indien ein klarer Ausschlussgrund für den Handel sind.

Die Sanktionen des Westens gegen Russland betreffen den Energiebereich im besonderen Maße, da LNG ein wichtiger Rohstoff im internationalen Handel ist. Das Arctic LNG 2-Projekt ist eines der zentralen Energieprojekte Russlands und soll dazu beitragen, die globale LNG-Versorgung zu sichern. Dennoch bleibt die Frage nach dem Umgang mit sanktionierten Projekten für Länder wie Indien ein sensibles Thema, insbesondere angesichts der globalen geopolitischen Spannungen und Handelsbeziehungen.

Novatek hat in der Vergangenheit betont, dass das Unternehmen nicht an illegalen oder sanktionierten Aktivitäten beteiligt ist. Dennoch bleibt das Arctic LNG 2-Projekt aufgrund der westlichen Sanktionen weiterhin in einem schwierigen geopolitischen Umfeld und steht im Mittelpunkt der internationalen Beobachtung.

IndienRusslandLNGSanktionen

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