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Josef Schachter: Günstige Energieaktien trotz Ölpreis über 100 Dollar

Josef Schachter vom Schachter Energy Report hält den Energiesektor für unterbewertet und rät Rohstoff-Anlegern, gezielt in Erdgas, NGL und Dienstleister zu investieren, während der Ölpreis über 100 Dollar liegt.

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Josef Schachter: Günstige Energieaktien trotz Ölpreis über 100 Dollar

Die Rohölnotierung ist wieder über die Schwelle von 100 US-Dollar je Barrel geklettert – dadurch lenken die Marktteilnehmer ihr Interesse erneut auf den Energiesektor. Josef Schachter, Gründer und Herausgeber des Schachter Energy Report, erkennt in diesem Umfeld vielversprechende Kaufmöglichkeiten. „Der Sektor ist preiswert, das ist die Kernaussage“, so der Fachmann, der auf günstige Bewertungen in spezifischen Segmenten der Öl- und Gasbranche hinweist.

Schachter, der mit seinem Bericht seit Jahren die Geschehnisse am Energiemarkt analysiert, erläutert die Gründe, die den Rohölpreis erneut über die psychologisch bedeutsame 100-Dollar-Marke befördert haben. Zugleich stellt er seine Aktienstrategie für Investoren vor, die angesichts der fortwährenden Marktschwankungen nach günstigen Gelegenheiten Ausschau halten.

Günstige Einstiege: Erdgas und Serviceanbieter im Visier

Laut Josef Schachter befinden sich die attraktivsten Bewertungen derzeit nicht unbedingt bei den großen Ölmultis. Vielmehr konzentriert sich seine Aufmerksamkeit auf engere Felder innerhalb der Energiewirtschaft. Besonders vielversprechend bewertet er den Erdgassektor, Flüssiggase aus Erdgas (NGL) sowie Unternehmen aus dem Dienstleistungsbereich. In diesen Marktnischen sieht der Experte ein besonders vorteilhaftes Verhältnis von Chance und Risiko für Anleger, die von einer Erholung der Energiepreise profitieren möchten.

Die derzeitige Volatilität an den Märkten schafft seiner Meinung nach Fenster für einen gezielten Einstieg. Wer jetzt die passenden Titel erkenne, könne von einer möglichen Aufwärtsbewegung überproportional profitieren.

Hintergrund: Die Rückkehr über 100 Dollar

Das erneute Überschreiten der 100-Dollar-Marke durch den Ölpreis ist auf mehrere Einflussfaktoren zurückzuführen. Auch wenn die konkreten Auslöser im vorliegenden Bericht nicht erschöpfend dargelegt werden, zeigt der Verlauf, dass der Energiemarkt weiterhin von Angebots- und Nachfragefaktoren bestimmt wird, die die Notierungen auf erhöhtem Niveau stabilisieren können. Für Anleger aus Deutschland ist dies von besonderer Bedeutung, da die Bundesrepublik als ressourcenarmes Land in hohem Maße auf Energieeinfuhren angewiesen ist. Steigende Rohölpreise beeinflussen unmittelbar die Teuerungsrate und die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Industrie.

Anlagestrategie in unsicheren Zeiten

Schachters Vorgehen zielt darauf ab, in einem von Unsicherheit geprägten Marktumfeld gezielt jene Bereiche auszumachen, die das höchste Aufwärtspotenzial besitzen. Seine Einschätzung, der Sektor sei „günstig“, deutet darauf hin, dass zahlreiche Energieaktien seiner Ansicht nach unter ihrem inneren Wert notieren. Dies könnte für langfristig orientierte Investoren eine interessante Kaufgelegenheit darstellen.

Der Energiesektor hat in den letzten Jahren eine wechselhafte Entwicklung hinter sich. Nach dem Absturz während der Corona-Pandemie erholten sich die Preise rasant, angetrieben von geopolitischen Spannungen und einer angespannten Versorgungslage. Die Rückkehr über 100 Dollar unterstreicht die anhaltende Verknappung am Rohölmarkt.

Fazit

Josef Schachter vom Schachter Energy Report bewertet den Energiesektor als moderat bepreist und rät Anlegern, selektiv in Erdgas, NGL und Servicefirmen zu investieren. Der Rohölpreis oberhalb von 100 US-Dollar schafft ein Klima, in dem gut aufgestellte Unternehmen überdurchschnittliche Erträge erwirtschaften könnten. Anleger sollten die Geschehnisse am Energiemarkt aufmerksam verfolgen und die genannten Teilbereiche auf mögliche Einstiegsmöglichkeiten überprüfen.

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