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QIMC durchteuft 27,8 Prozent Wasserstoff in nur 374 Metern Tiefe

QIMC hat am Bohrprojekt Bennett Hill mit 27,8 Prozent Wasserstoff in nur 374 Metern Tiefe einen neuen Firmenrekord aufgestellt und damit zwei separate Hochkonzentrationszonen sowie die strukturelle Kontrolle des Systems bestätigt.

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QIMC durchteuft 27,8 Prozent Wasserstoff in nur 374 Metern Tiefe

Die kanadische Explorationsgesellschaft Quebec Innovative Materials Corp. (QIMC) vermeldet einen neuen firmeninternen Bestwert an ihrem Bohrprojekt Bennett Hill in der Provinz Nova Scotia. Bereits in einer Tiefe von lediglich 374 Metern registrierte das Unternehmen einen Wasserstoffanteil von 27,8 Prozent – begleitet von einer außergewöhnlich reinen Gaszusammensetzung. Der vorherige Höchstwert lag bei 24,3 Prozent, erreicht in 707 Metern Tiefe.

Die aktuellen Daten stammen aus dem Diamantkernbohrloch DDH-26-05 und erweitern das bekannte Wasserstoffsystem unterhalb der 300-Meter-Marke deutlich. Methan (CH₄) wies bei sämtlichen Proben einen Wert von 0,0 Prozent auf, Kohlendioxid (CO₂) bewegte sich bei oder unter 0,1 Prozent. Damit untermauert sich das Bild eines hochkonzentrierten, sauberen natürlichen Wasserstoffvorkommens.

Zwei klar voneinander trennbare Zonen mit hoher Konzentration identifiziert

Unterhalb von 300 Metern entwickelte sich das Bohrloch nicht zu einer einzelnen Spitze, sondern zu zwei deutlich unterscheidbaren Bereichen. Die erste Zone zwischen 348 und 354 Metern erbrachte Messwerte von 12,6, 15,8 und 23,7 Prozent Wasserstoff. Die zweite, intensivere Zone stieg von 19,1 Prozent bei 368 Metern auf 25,1 Prozent und schließlich auf den Spitzenwert von 27,8 Prozent bei 374 Metern an. Selbst in 377 Metern Tiefe verharrte der Wasserstoffgehalt mit 10,4 und 12,1 Prozent im zweistelligen Bereich.

Von den 38 Einzelmessungen im Abschnitt zwischen 308 und 377 Metern lagen 34 bei mindestens einem Prozent, 14 bei fünf Prozent oder mehr, neun erreichten zweistellige Werte, und drei befanden sich oberhalb von 20 Prozent. Diese Verteilung belegt mehrere Zonen erhöhter Konzentration in der Tiefe und nicht lediglich eine isolierte Anomalie.

Strukturelle Kontrolle bestätigt

Die hohen Wasserstoffkonzentrationen treten innerhalb und angrenzend an ein weitläufiges Störungs- und Scherungssystem auf. Dieses zeichnet sich durch Brekziierung, Fault Gouge, graphitische und deformierte Schluffsteine sowie dokumentierte Verluste des Bohrwassers aus. Die Zirkulationsverluste sind ein operativer Hinweis auf eine erhöhte Durchlässigkeit innerhalb der durchteuften Strukturen.

CEO John Karagiannidis hob die Bedeutung dieser Beobachtungen hervor: „Das Bohrprotokoll dokumentiert umfangreiche Störungen, Scherungen und Brekziierungen sowie den Verlust des Rücklaufwassers. Diese Beobachtungen helfen uns nicht nur zu verstehen, wo der Wasserstoff auftritt, sondern auch, wie die geologischen Strukturen Wege für die Gaswanderung bieten können.“

Modellvalidierung und wirtschaftliche Tragweite

Der neue Rekordwert von 27,8 Prozent wurde rund 333 Meter flacher erreicht als der bisherige Höchstwert von 24,3 Prozent in 707 Metern Tiefe aus Bohrung DDH-26-04. Dies hat nach Einschätzung des Unternehmens erhebliche Konsequenzen für die künftige Bohrlochplanung und die wirtschaftliche Entwicklungsfähigkeit des Projekts.

Die enge räumliche Verbindung zwischen Wasserstoffkonzentration, struktureller Verformung und Permeabilität stützt QIMCs Interpretation eines vertikal beständigen, strukturell kontrollierten natürlichen Wasserstoffsystems. CEO Karagiannidis spricht in diesem Zusammenhang von einer „Rohrleitung“ des Bennett-Hill-Systems.

Bereits in den ersten 300 Metern von DDH-26-05 hatte das Unternehmen bis zu 23,5 Prozent Wasserstoff bei 170 Metern sowie einen rund 54 Meter langen Korridor anhaltender Wasserstoffwerte zwischen 143 und 197 Metern gemeldet. Die neuen Ergebnisse zeigen, dass sich das System in der Tiefe fortsetzt und dort sogar noch höhere Konzentrationen erreicht.

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