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Ukraine sichert Öltransit zu

Bereit zur Lösung von Transitproblemen mit der Slowakei im EU-Rahmen

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Ukraine sichert Öltransit zu

Die Ukraine garantiert den Öltransit für Unternehmen, die nicht von Sanktionen betroffen sind, und ist bereit, Transitprobleme mit der Slowakei im Einklang mit einem Assoziierungsabkommen der Europäischen Union zu lösen, sagte ein stellvertretender Energieminister am Dienstag. Der slowakische Premierminister Robert Fico hatte am Montag angekündigt, dass sein Land die Dieselversorgung der Ukraine einstellen werde, falls Kiew den Ölfluss des russischen Unternehmens Lukoil durch sein Territorium nicht wiederherstelle.

Die Ukraine hatte Ende Juni Sanktionen gegen Lukoil, eines der größten russischen Ölunternehmen, verhängt und es von jeglicher Tätigkeit auf ukrainischem Territorium ausgeschlossen, wodurch auch der Transport von Öl zu slowakischen und ungarischen Raffinerien gestoppt wurde. Der stellvertretende ukrainische Energieminister Roman Andarak erklärte am Dienstag, dass die Ukraine bereit sei, mögliche problematische Fragen zu klären, sobald die Slowakei einen entsprechenden Mechanismus im EU-Assoziierungsabkommen aktiviere.

Andarak betonte in einem schriftlichen Kommentar an Reuters, dass Kiew "ununterbrochenen Öltransit" für alle Unternehmen garantiere, die nicht von westlichen und ukrainischen Sanktionen betroffen seien. Bisher habe die Slowakei jedoch noch keine Maßnahmen in diese Richtung ergriffen. Die Slowakei und Ungarn haben sich gegen die militärische Unterstützung der Ukraine durch westliche Verbündete ausgesprochen und ihren Druck seit den Sanktionen Kiews gegen Lukoil verstärkt.

Der Öltransport durch die Ukraine von anderen russischen Lieferanten wurde nicht unterbrochen, und die Ukraine bleibt ein verlässlicher Partner für die EU im Bereich der Öltransitdienste, sagte Andarak. Die ukrainische Seite habe den Transit nicht gestoppt, er gehe weiter und alle Nominierungen würden erfüllt. Die gemeinsamen Anteile der Slowakei und Ungarns an der Dieselversorgung der Ukraine betragen etwa 10 Prozent, und ukrainische Analysten sind der Meinung, dass dieser Bedarf aus anderen Quellen gedeckt werden könnte.

Der Streit über die Öltransitprobleme zwischen der Ukraine und der Slowakei zeigt die Spannungen innerhalb der EU und die Herausforderungen, die sich aus der geopolitischen Lage und den Sanktionen gegen Russland ergeben. Während die Ukraine sich bemüht, ihre Rolle als Transitland für Öl aufrechtzuerhalten und die Sanktionen gegen russische Unternehmen zu verschärfen, setzen einige EU-Länder auf eine andere Strategie und fordern eine Rückkehr zu stabileren Lieferketten.

Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation entwickeln wird und ob die Ukraine und die Slowakei eine Lösung finden werden, die den Bedürfnissen beider Länder gerecht wird, ohne die Sanktionspolitik der EU zu untergraben.

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