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US-Benzinpreise überschreiten erstmals seit 2022 die 4-Dollar-Marke

Der Krieg mit dem Iran treibt die Spritpreise in den USA auf den höchsten Stand seit fast drei Jahren.

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US-Benzinpreise überschreiten erstmals seit 2022 die 4-Dollar-Marke

Die Benzinpreise in den USA haben am Dienstag die psychologisch wichtige Schwelle von 4 US-Dollar pro Gallone überschritten. Laut dem Automobilclub AAA kostete eine Gallone bleifreies Normalbenzin im nationalen Durchschnitt exakt 4 Dollar. Es ist das erste Mal seit August 2022, dass diese Marke wieder erreicht wurde.

Als Haupttreiber gilt der seit gut einem Monat andauernde Krieg mit dem Iran. Seit Kriegsbeginn sind die Benzinpreise um 1,04 Dollar je Gallone gestiegen – ein Anstieg von fast 35 Prozent. Für amerikanische Autofahrer bedeutet das eine spürbare Mehrbelastung im Alltag.

Historisch betrachtet ist die 4-Dollar-Marke eine seltene Ausnahme. In diesem Jahrhundert gab es vor dem heutigen Tag lediglich 206 Tage, an denen der nationale Durchschnitt über dieser Schwelle lag – verteilt auf zwei kurze Phasen: eine im Jahr 2008 und eine weitere im Jahr 2022.

Noch weit vom Rekordniveau entfernt

Der aktuelle Durchschnittspreis liegt dennoch deutlich unter dem historischen Höchststand. Im Juni 2022 erreichte der nationale Durchschnitt mit 5,02 Dollar pro Gallone seinen bisherigen Rekordwert – inflationsbereinigt entspräche das heute 5,59 Dollar. Der aktuelle Preis liegt damit rund einen Dollar unter diesem Allzeithoch.

Zum Vergleich: Der letzte Anstieg über die 4-Dollar-Marke erfolgte am 9. August 2022, als AAA einen Preis von 4,01 Dollar meldete. In heutigen Dollars gerechnet wären das 4,46 Dollar – also höher als der aktuelle Stand.

Für deutsche Anleger und Beobachter sind die US-Benzinpreise ein wichtiger Indikator für die globale Energiepreisentwicklung. Steigende Spritkosten in den USA erhöhen den Inflationsdruck und können die Konsumausgaben der amerikanischen Verbraucher dämpfen – mit möglichen Folgen für die Weltwirtschaft.

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