Xcite Uranium nimmt Bohrarbeiten am Lorado-Projekt im Uran-Distrikt auf
Xcite Uranium hat auf dem Lorado-Projekt in Saskatchewan ein 1.200 Meter umfassendes Diamantbohrprogramm gestartet, das auf Uranmineralisationen im historischen Beaverlodge-Distrikt abzielt. Das Budget für die diesjährigen Arbeiten beläuft sich auf rund 1

Die kanadische Explorationsgesellschaft Xcite Uranium Inc. (CSE: XRI) hat ein Diamantbohrprogramm auf dem Lorado-Uranprojekt in der Provinz Saskatchewan gestartet. Das an der Westküste beheimatete Unternehmen setzt insgesamt 1.200 Bohrmeter in drei Ansatzpunkten an, die auf uranhaltige Mineralisationen ausgerichtet sind. Die Bohrlokationen befinden sich in der Nähe von Uranium City, etwa 20 Kilometer südlich der historischen Bergbausiedlung.
Das Lorado-Areal umfasst die ehemalige Uranmine gleichen Namens, die zwischen 1957 und 1960 rund 95.000 Tonnen Erz mit einem Gehalt von 0,19 Prozent U3O8 förderte. Die aktuellen Bohraktivitäten verfolgen das Ziel, sowohl strukturell gebundene Beaverlodge-Typ-Mineralisationen als auch diskordanzgebundene Vorkommen im Grundgebirge zu erkunden.
Für die Arbeiten am Lorado-Projekt ist im Jahr 2026 ein Budget von rund 1,1 Millionen kanadischen Dollar eingeplant. Davon entfallen 225.000 Dollar auf die bereits durchgeführten Feldarbeiten, während 875.000 Dollar für die Bohrkampagne reserviert sind. Mit der Durchführung der Bohrarbeiten wurde Apex Drilling beauftragt, deren Teams in Uranium City stationiert sind.
Geologischer Rahmen des Projekts
Das 643 Hektar große Lorado-Grundstück erstreckt sich über vier Einträge des Saskatchewan Mineral Deposit Index (SMDI). Drei dieser Vorkommen stehen mit Beaverlodge-Typ-Uranmineralisationen im Grundgebirge in Verbindung. Historische Minen dieses Typs liegen in einer Distanz von drei bis acht Kilometern zu den derzeitigen Bohrzielen.
Die ABC-Verwerfung stellt die dominierende tektonische Struktur auf dem Grundstück dar und durchzieht den westlichen Teil der Konzession. Gemeinsam mit der Black-Bay-Störungszone zählt sie zu den bedeutendsten Verwerfungssystemen der Region. Diese nordostwärts streichenden Strukturen gelten als maßgeblich für den Erhalt des Martin-Group-Beckens innerhalb der Lorado-West-Konzession.
Die Feldarbeiten im Jahr 2026 umfassten umfangreiche Prospektionstätigkeiten, Gesteins- und Bodenprobenahmen, strukturelle Kartierungen, Radonmessungen sowie Scintillometer-Vermessungen. Insgesamt wurden 403 Radonproben, 25 Gesteinsproben und 215 Bodenproben genommen. Die geophysikalischen Untersuchungen beinhalteten 194 Linienkilometer an luftgestützten radiometrischen und magnetischen Messungen sowie 1,4 Quadratkilometer Drohnen-Lidar-Vermessungen.
Geophysikalische Befunde
Die Auswertung aktueller und historischer geophysikalischer Daten hat rund 8,2 Kilometer lange, nordostwärts verlaufende lineare elektromagnetische (EM) Leiteranomalien abgegrenzt. Diese decken sich mit Korridoren hoher und niedriger Magnetisierung und stimmen mit den regionalen Störungszonen der ABC- und Black-Bay-Verwerfung überein.
Die RadonEx-Untersuchung identifizierte erhöhte Radonkonzentrationen über einigen der gestörten Leiter, die teilweise mit anomalen Bodengeochemie-Ergebnissen korrespondieren. Die Bohrungen konzentrieren sich auf Abschnitte, in denen übereinstimmende EM-Leiter und magnetische Brüche mit Häufungen von Radonanomalien und auffälliger Bodengeochemie zusammentreffen.
Der Beaverlodge-Distrikt als Rohstoffprovinz
Der Beaverlodge-Bezirk nahe Uranium City gilt als erster Uranproduzent Kanadas. Zwischen 1950 und 1982 wurden hier historisch rund 70,25 Millionen Pfund U3O8 bei einem durchschnittlichen Erzgehalt von 0,23 Prozent gefördert. Die beiden größten Förderstätten waren die Mine Eldorado Beaverlodge (Ace-Fay-Verna) und die Uranmine Gunnar.
Seit den frühen 1990er Jahren fanden im Beaverlodge-Gebiet nur eingeschränkte, auf Uran ausgerichtete Explorationsaktivitäten statt. Die Projekte rund um Uranium City besitzen Potenzial für sowohl Beaverlodge-Typ- als auch grundgebirgsgebundene Uranmineralisationen.
Zusammenarbeit mit indigenen Gemeinschaften
Die Uranium-City-Projekte sind Teil eines formellen Explorationsabkommens zwischen Eagle Plains und dem Ya'thi Néné Lands and Resource Office (YNLR). Diese Vereinbarung repräsentiert die Athabasca Denesułiné First Nations von Hatchet Lake, Black Lake und Fond du Lac, den Northern Hamlet of Stony Rapids sowie die Northern Settlements von Uranium City, Wollaston Lake und Camsell Portage.
Qualifizierte Personen und technische Prüfung
Der technische Inhalt dieser Pressemeldung wurde von Lorne M. Warner P. Geo., einer unabhängigen qualifizierten Person gemäß National Instrument 43-101, geprüft und freigegeben. Zuvor erfolgte die Prüfung der technischen Informationen durch C. C. Downie, P. Geo., einen Direktor und Offizier von Eagle Plains.
Xcite Uranium weist darauf hin, dass historische Ergebnisse von früheren Betreibern zusammengetragen und berichtet wurden und weder von einer qualifizierten Person überprüft noch bestätigt werden konnten. Das Management betont zudem, dass frühere Resultate oder Entdeckungen auf benachbarten Grundstücken nicht zwangsläufig Indikatoren für die Ergebnisse darstellen, die auf den betreffenden Grundstücken erzielt werden können.
Die Aktie von Xcite Uranium notierte zuletzt bei 0,20 kanadischen Dollar, ein Plus von 0,03 Dollar oder 11,11 Prozent.
