302-Meter-Lithiumabschnitt: Brunswick Exploration erweitert Anais-Gang massiv
Brunswick Exploration meldet aus dem Anatacau-Projekt in Quebec einen 302 Meter mächtigen spodumenhaltigen Pegmatitabschnitt mit visuell geschätzten 30 Prozent Spodumen – ein Ergebnis von globaler Tragweite, das den Anais-Gang bis in 500 Meter Tiefe erwei

Der kanadische Lithiumexplorer Brunswick Exploration Inc. (TSX-V: BRW, OTCQB: BRWXF; FRANKFURT: 1XQ) veröffentlichte am 15. Oktober 2026 die Bohrdaten des Lochs AN-26-17 aus seinem Vorzeigeprojekt Anatacau. Die Liegenschaft liegt in der Region Eeyou Istchee James Bay in Quebec, etwa 20 Kilometer östlich des von Rio Tinto betriebenen Galaxy-Projekts. Die Bohrung durchquerte einen 302 Meter mächtigen Abschnitt spodumenführenden Pegmatits, der nach visueller Begutachtung im Schnitt 30 Prozent Spodumen aufweist.
Mit diesem Ergebnis dehnt das Unternehmen den sogenannten Anais-Gang bis in eine vertikale Tiefe von 500 Metern aus. Brunswick Exploration zufolge zählt dieser Abschnitt zu den bedeutendsten jemals gemeldeten mineralisierten Durchörterungen der letzten zehn Jahre – sowohl im James-Bay-Gürtel als auch im globalen Maßstab. Der Anais-Gang bleibt in sämtlichen Richtungen offen und wurde durch diese Bohrung nochmals substanziell vergrößert. Der untere Kontakt des Gangs liegt nunmehr 160 Meter vom nächstgelegenen Bohrloch entfernt.
Gegenüber dem Bohrloch AN-26-15 zeigt sich eine höhergradige Spodumen-Mineralisierung: 30 Prozent statt zuvor 25 Prozent. Hinzu kommt, dass der neue Abschnitt erheblich weniger interne Verarmungszonen enthält – unter 5 Prozent verglichen mit 25 Prozent bei der früheren Bohrung. AN-26-17 durchteufte den mineralisierten Bereich rund 100 Meter (80 bis 160 Meter) unterhalb von AN-26-15, welches zuvor 202 Meter mit einem Gehalt von 1,31 Prozent Li₂O erbracht hatte.
Bestätigung der weltweiten Tragweite
Killian Charles, Präsident und CEO von BRW, ordnete die Resultate wie folgt ein: „War Bohrloch AN-26-15 die Meldung einer bedeutenden Entdeckung, so stellt AN-26-17 die Bestätigung dar, dass Anatacau und der Anais-Gang von globaler Relevanz sind. Derart breite Abschnitte mit dieser Spodumen-Konzentration sind extrem selten; lediglich Projekte wie Cisco oder Manono verzeichnen Pegmatit-Durchörterungen von über 300 Metern Länge." Charles ergänzte: „Für unsere Aktionäre definieren wir hier ein neues Flaggschiff-Asset. Das Explorationspotenzial von Anatacau ist schlichtweg konkurrenzlos, und wir sind überzeugt, dass dies der Auftakt zu etwas ganz Besonderem für das Unternehmen ist."
Im Rahmen der Sommerkampagne 2026 wurden im Sektor Anais insgesamt vier Bohrstandorte mit einer kumulierten Strecke von rund 1.800 Metern niedergebracht. Mit Ausnahme des Bohrlochs AN-26-15, dessen Ergebnisse in der Pressemitteilung vom 8. Oktober 2026 publiziert wurden, stehen sämtliche Laboranalysen noch aus. Unterhalb des Hauptabschnitts stieß man auf weitere mineralisierte Pegmatite; die Bohrung endete aufgrund der technischen Kapazitätsgrenzen des Bohrgeräts in mineralisiertem Pegmatit.
Die visuellen Schätzungen deuten auf circa 30 Prozent mittel- bis grobkörnigen Spodumen hin, wobei lokal Konzentrationen von bis zu 80 Prozent auftreten. Der Anais-Gang scheint nahe der Oberfläche von einem beinahe vertikalen Einfallen in ein flacheres Einfallen von etwa 45 Grad in größerer Tiefe überzugehen, was auf ein Abflachen und eine Mächtigkeitszunahme des Gangs mit zunehmender Tiefe hindeutet. Die wahre Mächtigkeit des Gangs wird auf ungefähr 78 bis 80 Prozent des 302-Meter-Abschnitts taxiert; der Abschnitt enthält rund 3 Prozent Nebengesteins-Xenolithe.
Qualitätssicherung und Firmenporträt
Sämtliche Bohrkerne wurden unter Beaufsichtigung von BRW-Personal sowie der Dienstleister Laurentia Exploration und Explo-Logik geborgen, wobei branchenübliche QA/QC-Protokolle zur Anwendung kamen. Die Probenvorbereitung und Analytik wird von Agat Laboratories durchgeführt. Die Aufbereitung erfolgt gemäß den Methoden 200075 und 200087, die Proben werden in Natriumperoxidlösung aufgeschlossen, bevor eine Multielementanalyse per ICP-OES und ICP-MS nach Agat-Methode 201378 vorgenommen wird. Die wissenschaftlichen und technischen Angaben wurden von Simon T. Hébert, VP Development, geprüft und freigegeben; er ist in Quebec als Professional Geologist registriert und gilt als Qualified Person gemäß National Instrument 43-101.
Brunswick Exploration ist ein in Montreal ansässiges Mineralexplorationsunternehmen, das an der TSX-V unter dem Kürzel BRW gelistet ist. Der Schwerpunkt liegt auf der Grünfeldexploration für Lithium in Kanada – einem kritischen Metall, das für die globale Dekarbonisierung und die Energiewende als unverzichtbar eingestuft wird. Das Unternehmen treibt nach eigener Aussage das umfangreichste Portfolio an Grünfeld-Lithiumprojekten in Kanada, Grönland und Saudi-Arabien voran. Untermauert wird dies durch das Mirage-Projekt, eine der größten unerschlossenen abgeleiteten Ressourcenschätzungen (Inferred) für Hartgestein-Lithium auf dem amerikanischen Kontinent mit 52,2 Millionen Tonnen bei einem Gehalt von 1,08 Prozent Li₂O.
Für Rohstoffanleger ist entscheidend, dass die aktuellen Ergebnisse auf visuellen Schätzungen fußen und die Laboranalysen für AN-26-17 noch ausstehen. Brunswick Exploration verweist in seiner Mitteilung ausdrücklich auf die mit Mineralexploration und -erschließung verbundenen Risiken, einschließlich Unsicherheiten hinsichtlich Genehmigungen, Finanzierung und Rohstoffpreisen. Ansprechpartner für Investor Relations ist Killian Charles, Präsident und CEO, erreichbar unter info@BRWexplo.com.
