ANZEIGE

Batteriespeicher-Markt wächst: Neues Megaprojekt auf altem Philips-Gelände

Auf dem Gelände der ehemaligen Philips-Fabrik in Aachen entsteht ein neuer Großbatteriespeicher mit zehn Megawatt Leistung, den das Unternehmen Voltfang realisiert. Die Anlage unterstreicht den wachsenden Markt für Speichertechnologie, der trotz regulator

•• 3 Min
Batteriespeicher-Markt wächst: Neues Megaprojekt auf altem Philips-Gelände

In Aachen hat ein weiterer Großspeicher für Batteriestrom seine Bauphase erreicht. Auf dem Areal der früheren Philips-Produktionsstätte entsteht die Anlage, die künftig überschüssige elektrische Energie aufnehmen und bei Bedarf wieder abgeben kann. Entwickelt wird das Projekt von der ortsansässigen Firma Voltfang. Es unterstreicht den zunehmenden Stellenwert von Batteriespeichern in der deutschen Energielandschaft.

Oberbürgermeister Michael Ziemons zeigt sich angetan von der Entwicklung: "Erst zu Jahresbeginn startete der erste große Speicher in unserer Kommune, nun realisieren wir bereits das zweite Vorhaben." Er lobt den lokalen Unternehmergeist: "Wenn ein Aachener Betrieb demonstriert, wie vorhandene industrielle Bauten für die Energieumstellung nutzbar gemacht werden können, ohne neue Grundstücke zu versiegeln, dann erfüllt mich das mit Stolz auf unseren Wirtschaftsstandort."

Technische Details und Wirkungsweise

Großbatteriespeicher dienen dem Ausgleich von Spannungsschwankungen im Elektrizitätsnetz. Im Kern handelt es sich um computergesteuerte Akkumulatoren: Sie nehmen Energie auf, wenn Strom günstig und reichlich vorhanden ist, und geben sie ab, sobald die Nachfrage steigt oder das Netz stabilisiert werden muss. Die Aachener Einheit ist für eine Kapazität von zehn Megawatt sowie eine Speichermenge von rund 21 Megawattstunden ausgelegt.

Ermöglicht wird dies unter anderem durch einen neu geschaffenen Anschluss an das auf dem Grundstück befindliche Umspannwerk. Vier Container mit Batterien der aktuellsten Großspeicher-Technologie kommen zum Einsatz. David Oudsandji, Mitbegründer von Voltfang, hebt die Synergien hervor: "Industriebrachen wie das ehemalige Philips-Areal bieten oft noch Netzanschlüsse, die durch den Wegfall energiehungriger Fertigung frei wurden." Er ergänzt: "Hier trifft alte Industrie auf neue: Wo einst Elektronikbauteile gefertigt wurden, garantiert künftig ein Batteriespeicher die Netzstabilität." Die Fertigstellung ist für das Jahresende anvisiert.

Bedeutung der Speichertechnologie

Batteriespeicher gelten als essenzieller Bestandteil der Energiewende. Sie können Ökostrom aus Windkraft- und Photovoltaikanlagen puffern und später wieder ins Netz einspeisen. Auf diese Weise lässt sich Energie zeitlich verlagern. Zudem tragen sie dazu bei, Netzüberlastungen zu verringern und teure Eingriffe in das Stromsystem zu vermeiden.

Die Anschaffungskosten für die Technik sind deutlich gefallen. Parallel dazu steht häufig ausreichend Solar- und Windstrom bereit, der in den Anlagen profitabel zwischengelagert werden kann. Der Zubau beschleunigt sich in Deutschland spürbar: Batteriespeicher aller Größenklassen kommen mittlerweile auf eine Gesamtkapazität von rund 29,6 Gigawattstunden, wie die Battery-Charts der RWTH Aachen belegen. Zum Vergleich: Die heimischen Pumpspeicherkraftwerke erreichen etwa 39 Gigawattstunden.

Auch die Internationale Energieagentur (IEA) konstatiert eine zunehmende Relevanz dieser Technologie global. "Aufgrund sinkender Kosten und steigender Flexibilitätsanforderungen spielt die Batteriespeicherung weltweit eine immer wichtigere Rolle in den Stromversorgungssystemen", so die IEA in einer Untersuchung. Der Netzbetreiber Amprion weist darauf hin, dass derartige Speicher unter anderem helfen, Frequenz, Spannung und Leitungsauslastung innerhalb vorgegebener Grenzwerte zu halten.

Hürden und Perspektiven

Ob der gegenwärtige Aufschwung jedoch ungebremst anhält, bleibt fraglich. Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) fordert verbesserte Rahmenbedingungen für die Errichtung von Stromspeichern. "Viele Investitionen stehen bereit. Doch zu lange Netzanschlussverfahren und regulatorische Unsicherheiten bremsen den Ausbau", mahnt BSW-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig. "Hier muss die Politik dringend handeln."

Zwar sind weitere Vorhaben in der Planungsphase, ihre Umsetzung sei jedoch mit beträchtlichen Risiken behaftet. Der Solarverband warnt, der Ausbau dürfe "nicht an vermeidbaren bürokratischen und regulatorischen Hindernissen scheitern". Batteriespeicher seien "eine Schlüsseltechnologie" für das Gelingen der Energiewende.

Für Anleger bleibt der Batteriespeicher-Sektor attraktiv. Fallende Kosten und der steigende Bedarf an Netzstabilität befeuern die Nachfrage. Gleichzeitig deuten die regulatorischen Hindernisse darauf hin, dass sich der Markt noch in einem frühen Stadium befindet. Wer in dieses Segment investieren möchte, sollte die politischen Weichenstellungen genau verfolgen.

BatteriespeicherGroßspeicher AachenVoltfangEnergiewendeStromspeicherIEABSWNetzstabilität

Meistgelesene News

  1. Lieferketten in Gefahr: EPC-Canada-Chef sieht massive Sprengstoffrisiken für Minen
  2. Ukraine-Getreidekonflikt: EU-Bauern bremsen geopolitische Ambitionen aus
  3. CleanTech Lithium erwirbt vielversprechende Claims im Salar de Antofalla
  4. Spanish Mountain Gold meldet oberflächennahe Goldfunde aus Machbarkeitsbohrungen
  5. Rohöl über 104 Dollar: Geopolitische Risiken treiben die Preise, Konzerne setzen auf Nahost

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Disclaimer

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. (Rohstoffaktien.news) hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. (Rohstoffaktien.news) regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation: Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London, SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung: Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze. Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen: Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter. In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten: Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. (Rohstoffaktien.news) zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Stock Market Media Ltd. (Rohstoffaktien.news) und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. (Rohstoffaktien.news) Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. (Rohstoffaktien.news) im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. (Rohstoffaktien.news) und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten: Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde: Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.