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Erdene visiert 2031 als Termin für Molybdänförderung in der Mongolei an

Erdene Resource Development strebt einen beschleunigten Fahrplan für sein Zuun-Mod-Projekt in der Mongolei an und peilt den Produktionsstart von Molybdän und Kupfer für 2031 an. Das 687-Millionen-US-Dollar-Vorhaben könnte damit bereits binnen fünf Jahren

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Erdene visiert 2031 als Termin für Molybdänförderung in der Mongolei an

Erdene Resource Development (TSX: ERD; US-OTC: ERDCF) erwägt, sein Vorhaben Zuun Mod zur Gewinnung von Molybdän und Kupfer in der Mongolei unter einem straffen Fahrplan bereits binnen fünf Jahren ans Laufen zu bringen. Das Gesamtbudget für das Projekt beziffert sich auf 687 Millionen US-Dollar, umgerechnet rund 976 Millionen kanadische Dollar. Der kanadische Branchendienst Northern Miner zitiert hierzu den Präsidenten und CEO des Unternehmens. Als anvisierten Starttermin der Produktion nennt Erdene demnach das Jahr 2031.

Damit rückt ein Projekt in den Blickpunkt, das zwei zentrale Industrierohstoffe vereint: Molybdän und Kupfer. Beide Metalle reagieren traditionell empfindlich auf konjunkturelle Schwankungen, ihre Nachfrage ist eng verknüpft mit der weltweiten Industrie, dem Bausektor und dem Fortschritt der Energiewende. Ein Vorhaben, das beide Rohstoffe liefert, kann grundsätzlich von unterschiedlichen Nachfragekonjunkturen profitieren.

Warum Molybdän und Kupfer für Anleger relevant sind

Molybdän zählt zu den silbrig-weißen Übergangsmetallen und findet seine hauptsächliche Verwendung als Legierungsbestandteil in der Stahlproduktion. Es verbessert Härte, Widerstandsfähigkeit und Korrosionsschutz von Stahl und kommt daher in Konstruktionsstahl, Werkzeugen, Rohrleitungen sowie Turbinen zum Einsatz. Kupfer hingegen gehört zu den bedeutendsten elektrischen Leitmaterialien und ist aus der Elektroindustrie, dem Hochbau und der Automobilfertigung nicht mehr wegzudenken.

Für Rohstoff-Anleger erweist sich diese Kombination als attraktiv, weil sie die Abhängigkeit von einem einzelnen Metallpreis verringert. Allerdings sind die Notierungen von Molybdän und Kupfer historisch betrachtet starken Ausschlägen unterworfen, was die Rentabilität solcher Projekte erheblich beeinflussen kann. Ein verkürzter Zeitplan setzt deshalb voraus, dass Finanzierungsfragen und behördliche Freigaben im vorgesehenen Rahmen über die Bühne gehen.

Einordnung für Investoren aus Deutschland

Die Aktien von Erdene Resource Development werden an der Börse in Toronto unter dem Kürzel ERD gehandelt, in den Vereinigten Staaten erfolgt der Handel außerbörslich unter der Kennung ERDCF. Für Privatanleger aus Deutschland bedeutet dies: Ein Kauf ist entweder über die kanadische Stammbörse oder über den OTC-Markt möglich. Beim außerbörslichen Handel müssen Anleger mit erhöhten Spreads und eingeschränkter Liquidität rechnen, weshalb die Handelsbedingungen vor einem Einstieg genau geprüft werden sollten.

Der Fahrplan bis 2031 ist ehrgeizig gesteckt. Zwischen einer Machbarkeitsuntersuchung und dem tatsächlichen Anlauf der Förderung liegen bei Bergbauprojekten in der Regel diverse Schritte wie Genehmigungsverfahren, Kapitalbeschaffung und Errichtung der Anlagen. Ob der straffe Zeitplan tatsächlich realisierbar ist, hängt entscheidend von der Finanzierung des 687-Millionen-Dollar-Projekts sowie den behördlichen Zulassungen in der Mongolei ab.

Für Investoren bleibt als Fazit: Die Bekanntgabe eines Zieltermins stellt noch keine Zusage für die Produktion dar. Der Markt wird in den nächsten Jahren genau verfolgen, ob Erdene die avisierten Zwischenetappen erreicht und ob sich der geplante Produktionsbeginn 2031 tatsächlich materialisiert.

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