Lahontan Gold durchbricht 13.000-Meter-Marke bei Bohrkampagnen in Nevada
Lahontan Gold hat im laufenden Jahr über 13.000 Bohrmeter an den Projekten Santa Fe Mine und West Santa Fe in Nevada absolviert und meldet vielversprechende Gold- und Silberabschnitte. Die PEA für das Flaggschiff-Projekt weist einen NPV5 von US$820 Millio

Die in Vancouver ansässige Gesellschaft Lahontan Gold Corp. (TSXV: LG, OTCQB: LGCXF) hat einen Zwischenstand zu ihren Bohraktivitäten an den beiden Vorzeigeprojekten Santa Fe Mine und West Santa Fe vorgelegt. Beide Liegenschaften befinden sich in der Walker Lane im Bundesstaat Nevada, den das Unternehmen als äußerst rohstofffreundliche Rechtsordnung einstuft. Seit Jahresbeginn hat Lahontan eigenen Angaben zufolge insgesamt 13.334 Bohrmeter niedergebracht – davon entfallen 11.565 Meter auf Santa Fe und weitere 1.769 Meter auf West Santa Fe.
Das Unternehmen, das sich auf Nevada als Bergbaurevier spezialisiert hat, treibt ein Portfolio aus vier Gold- und Silberprojekten in der Walker Lane voran. Der strategische Schwerpunkt liegt auf der Wiederbelebung der Flaggschiff-Entwicklung Santa Fe Mine, die sich über eine Fläche von 28,3 Quadratkilometern erstreckt und deren Produktionsstart für 2027 avisiert ist. Für deutsche Kapitalanleger besitzt der Standort Nevada eine besondere Attraktivität, da der Bundesstaat zu den bergbaufreundlichsten Jurisdiktionen der gesamten USA gezählt wird.
Diamantkern-, Sonic- und RC-Bohrungen bei Santa Fe Mine
Im Bereich der Santa Fe Mine hat Lahontan acht Kernbohrungen mit einer kumulierten Teufe von 2.092 Metern in den Ressourcengebieten York, Calvada und Santa Fe fertiggestellt. Das Programm war ursprünglich darauf ausgelegt, geotechnische Daten für die Bergbaugenehmigung zu liefern, doch stießen die Bohrer dabei auf beachtenswerte Goldvererzungen. Besonders hervorzuheben ist das Bohrloch CAL26-02C, das über eine Abschnittslänge von 90,8 Metern (194,2 bis 285,0 Meter) einen Gehalt von 0,43 g/t Au in oxidischen Erzen bei Calvada Central erbrachte.
Darüber hinaus wurden 1.976 Meter an Sonic-Kernbohrungen absolviert, um Tonnage und Gehalt residualer Gold- und Silbermineralisierung in den historischen Haufenlaugungsflächen und Lagerstapeln zu ermitteln. Insgesamt sind bislang 104 solcher Sonic-Kernbohrungen abgeschlossen worden. Für neun Bohrungen im Low-Grade-Stockpile sowie für zehn der 26 Bohrungen auf dem Haufenlaugungsfeld Pad Two liegen bereits Resultate vor. Als herausragendes Ergebnis gilt SF26-003S mit 9,9 Metern (0,8 bis 10,7 Meter) und einem Gehalt von 2,40 g/t Au sowie 50,7 g/t Ag im Low-Grade-Stockpile. Die Auswertung der verbleibenden 85 Sonic-Kernbohrungen, die sämtliche vier historischen Laugungsfelder abdecken, wird in den kommenden Wochen erwartet.
Im Bereich der Reverse-Circulation-Bohrungen (RC) hat Lahontan am Santa-Fe-Standort 31 Bohrlöcher mit einer Gesamtlänge von 7.497 Metern niedergebracht. Während für 14 Bohrungen bereits Ergebnisse vorliegen, stehen die Laboranalysen für die übrigen 17 Löcher noch aus. Das RC-Programm führte zur Identifikation einer neuen Vererzungszone bei Slab West – darunter das Bohrloch CAL26-03R mit 35,0 Metern (164,6 bis 199,6 Meter) bei 0,29 g/t Au und 4,5 g/t Ag.
West Santa Fe: 19 Bohrungen zur Hälfte abgearbeitet
Beim Schwesterprojekt West Santa Fe hat Lahontan etwa die Hälfte eines aus 19 RC-Bohrlöchern bestehenden Programms absolviert. Das Vorhaben kombiniert Infill- und Step-out-Bohrungen, die einerseits die Ressourcenbewertung untermauern und andererseits das Explorationspotenzial für Gold- und Silbervererzungen außerhalb der bisher bekannten Areale testen sollen. Geplant sind insgesamt 3.275 Bohrmeter; neun Löcher mit einer Länge von 1.769 Metern sind bereits fertiggestellt, und sämtliche Proben wurden zur Analyse ins Labor überstellt.
Wie schon beim Santa-Fe-Projekt verzögert sich die Ergebnislieferung, weil die Laborkapazitäten in Nevada durch die hohe Explorationsdichte stark ausgelastet sind. Das Management kündigt an, die Resultate unmittelbar nach Verfügbarkeit zu kommunizieren.
Kimberly Ann, Gründerin, Vorsitzende, CEO und Präsidentin von Lahontan Gold Corp., äußerte sich wie folgt: „Lahontan ist stolz darauf, im Jahr 2026 mehr als 13.000 Bohrmeter an den Projekten Santa Fe Mine und West Santa Fe absolviert zu haben. Der RC-Bohrer arbeitet derzeit weiter am West Santa Fe und wird nach Abschluss des Programms zur weiteren Bohrung an die Santa Fe Mine zurückkehren. Da sich Proben von über 100 Bohrungen aktuell im Labor befinden, rechnen wir in den kommenden Monaten mit einem erheblichen Nachrichtenfluss. Resultate aus den historischen Haufenlaugungsfeldern, der neuen Entdeckung Slab West und von West Santa Fe werden zentrale Katalysatoren sein, während wir unsere Walker-Lane-Projekte bis 2027 vorantreiben.“
Ressourcenbasis, PEA und historische Förderung
Die Santa Fe Mine verfügt über eine NI-43-101-konforme angezeigte Mineralressource von 1.195.000 Unzen Goldäquivalent (47.532.000 Tonnen mit 0,72 g/t Au und 5,55 g/t Ag, kombiniert 0,78 g/t Au Eq) sowie eine abgeleitete Mineralressource von 1.190.000 Unzen Goldäquivalent (60.605.000 Tonnen mit 0,59 g/t Au und 2,40 g/t Ag, kombiniert 0,61 g/t Au Eq) – jeweils unter Tagebaugrenzen berechnet. Mineralressourcen stellen keine Mineralreserven dar und belegen keine wirtschaftliche Machbarkeit.
Die im Oktober 2026 veröffentlichte PEA weist eine Minenlebensdauer von elf Jahren mit einer durchschnittlichen Jahresproduktion von 91.900 Goldäquivalent-Unzen („Au Eq“) aus, die in den Jahren 4 bis 11 auf rund 112.500 Au Eq-Unzen ansteigt, basierend auf Tagebauverfahren und Haufenlaugungsaufbereitung. Der Netto-Barwert nach Steuern bei einem Diskontsatz von fünf Prozent („NPV5“) beträgt US$820,0 Millionen, die interne Verzinsung („IRR“) liegt bei 40,1 Prozent – gerechnet mit den PEA-Basisfall-Metallpreisen von US$3.600 je Unze Gold und US$49 je Unze Silber. Die geschätzten Investitionskosten vor Produktionsbeginn belaufen sich auf US$172,0 Millionen inklusive einer Contingency von US$22,2 Millionen, bei erwarteten Gold-Cash-Kosten von US$1.909 je Unze und All-In Sustaining Costs („AISC“) von US$2.250 je Unze.
Zwischen 1988 und 1995 wurden auf der Santa Fe Mine historisch insgesamt 359.202 Unzen Gold und 702.067 Unzen Silber im Tagebau mit Haufenlaugung gefördert. Für das laufende Jahr 2026 hat sich das Unternehmen mehrere Etappenziele gesetzt: die Bergbaugenehmigungsaktivitäten mit dem Ziel eines Baubeginns 2027 voranzutreiben, die Bohrkampagne am Satellitenprojekt West Santa Fe fortzusetzen und dort eine erste Ressourcenschätzung für Anfang 2027 vorzulegen sowie die Explorationsbohrungen am Santa Fe mit Fokus auf die neuen Vererzungszonen weiterzuführen.
