ANZEIGE

Nahost-Eskalation erschüttert Ölmärkte – Kanadas Wirtschaft schrumpft

Gemeinsame US-israelische Angriffe auf den Iran lösen globale Marktverwerfungen aus, Ölpreise springen neun Prozent.

•• 3 Min
Nahost-Eskalation erschüttert Ölmärkte – Kanadas Wirtschaft schrumpft

Die globalen Finanzmärkte stehen unter massivem Druck: Nach gemeinsamen US-israelischen Militärschlägen, bei denen Irans Oberster Führer Ayatollah Ali Khamenei ums Leben gekommen sein soll, eskaliert die geopolitische Lage im Nahen Osten dramatisch. Die Revolutionsgarden des Iran reagierten mit Raketenangriffen auf drei US-amerikanische und britische Öltanker im Golf und in der Straße von Hormus. Iran erklärte die strategisch entscheidende Meerenge daraufhin für geschlossen.

Der Brent-Rohölpreis schoss um rund neun Prozent auf 82,37 Dollar pro Barrel nach oben, WTI kletterte auf 75,33 Dollar. Mindestens drei Tanker wurden beschädigt, ein Mensch kam ums Leben. Die Straße von Hormus ist für die globale Energieversorgung von zentraler Bedeutung: Rund 20 Prozent des weltweiten Ölangebots fließen durch diesen Engpass.

Große Reedereien wie Maersk weichen bereits auf die längere Route um das Kap der Guten Hoffnung aus. Über 200 Schiffe ankern Berichten zufolge in der Nähe der Straße. Die Internationale Energiebehörde (IEA) beobachtet die Lage und ist bereit, strategische Ölreserven freizugeben, falls nötig.

Ölpreisausblick und Währungsmärkte

Analysten der UBS erwarten anhaltend steigende Ölpreise entlang der gesamten Terminkurve. Citigroup prognostiziert für Brent in dieser Woche eine Spanne von 80 bis 90 Dollar. Für europäische Verbraucher und die energieintensive deutsche Industrie dürfte die Entwicklung besonders schmerzhaft werden.

An den Devisenmärkten flüchteten Anleger in sichere Häfen: US-Dollar und Schweizer Franken legten zu, Euro und Pfund Sterling gaben nach. Wells Fargo warnte vor der besonderen Verwundbarkeit des Euro, da die EU in die Gasbefüllungssaison mit historisch niedrigen Speicherständen startet und nun große Mengen Energie zu überhöhten Preisen einkaufen muss. Der japanische Yen schwächte sich ab, da höhere Energieimportkosten die Bank of Japan zu einer Verzögerung geplanter Zinserhöhungen zwingen könnten.

Kanadas Wirtschaft überraschend geschrumpft

Parallel zur geopolitischen Krise lieferte Kanada enttäuschende Konjunkturdaten. Statistics Canada meldete, dass die Wirtschaft im vierten Quartal annualisiert um 0,6 Prozent geschrumpft ist – Analysten hatten eine Stagnation erwartet. Haupttreiber war ein massiver Lagerabbau: Unternehmen zogen Bestände im Wert von 23,46 Milliarden kanadischen Dollar zurück, was teilweise auf zuvor aufgebaute Vorräte im Vorfeld der US-Zölle zurückzuführen ist. Auch Wohnungsbauinvestitionen sanken um annualisiert 4,4 Prozent.

Für das Gesamtjahr 2025 wuchs Kanadas Wirtschaft nur um 1,7 Prozent – das schwächste Jahresergebnis seit 2020. Stützend wirkten der private Konsum (plus 0,4 Prozent im vierten Quartal) sowie staatliche Investitionen. Bemerkenswert: Die Staatsausgaben für Waffensysteme stiegen im Jahresvergleich um 45,9 Prozent.

US-Zollpolitik in Turbulenzen

Ein weiteres Marktthema ist die US-Handelspolitik. Der Oberste Gerichtshof der USA erklärte Trumps Zölle auf Basis des International Emergency Economic Powers Act (IEEPA) für nichtig. Betroffen sind sowohl die reziproken Zölle als auch jene gegen China, Mexiko und Kanada. Dem US-Finanzministerium droht die Rückerstattung von bis zu 175 Milliarden Dollar an bereits eingenommenen Zöllen.

Präsident Trump reagierte umgehend und verhängte neue globale Zölle auf Basis von Section 122 des Trade Act von 1974 – zunächst zehn, dann 15 Prozent, dem gesetzlichen Maximum für 150 Tage. Ausgenommen sind strategische Güter wie Energie, Rohstoffe und Medikamente sowie Waren aus Kanada und Mexiko. Deutsche Wirtschaftskreise zeigen sich besorgt über die rechtliche Grundlage dieser Maßnahme: Section 122 setzt ein fundamentales Zahlungsbilanzproblem voraus, das beim aktuellen Wechselkurssystem der USA kaum nachweisbar ist.

Reisechaos und Unternehmensschlagzeilen

Die Luftraumsperrungen infolge der Nahost-Eskalation führten zu massiven Reiseunterbrechungen. Rund 3.000 Flüge wurden gestrichen, wichtige Drehkreuze wie Dubai, Tel Aviv und Doha sind betroffen. Etihad Airways hat vier Airbus A380 am Boden. In der Medienbranche versucht Skydance-Chef David Ellison, Warner Bros. Discovery wegen dessen starker IP-Bibliothek zu übernehmen.

ÖlpreisNaher OstenStraße Von HormusUs-ZölleKanada Bip

Meistgelesene News

  1. Lieferketten in Gefahr: EPC-Canada-Chef sieht massive Sprengstoffrisiken für Minen
  2. Ukraine-Getreidekonflikt: EU-Bauern bremsen geopolitische Ambitionen aus
  3. CleanTech Lithium erwirbt vielversprechende Claims im Salar de Antofalla
  4. Spanish Mountain Gold meldet oberflächennahe Goldfunde aus Machbarkeitsbohrungen
  5. Rohöl über 104 Dollar: Geopolitische Risiken treiben die Preise, Konzerne setzen auf Nahost

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Disclaimer

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. (Rohstoffaktien.news) hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. (Rohstoffaktien.news) regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation: Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London, SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung: Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze. Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen: Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter. In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten: Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. (Rohstoffaktien.news) zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Stock Market Media Ltd. (Rohstoffaktien.news) und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. (Rohstoffaktien.news) Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. (Rohstoffaktien.news) im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. (Rohstoffaktien.news) und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten: Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde: Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.