ANZEIGE

Silber trotz heftiger Korrektur erstaunlich widerstandsfähig

Silber zeigt nach einem Kurseinbruch von über 50 Prozent eine beachtliche Widerstandsfähigkeit und hat relativ zu Gold den stärksten Wert seit 2014. Trotz pessimistischer Marktstimmung deuten technische Muster auf einen bevorstehenden Aufwärtsdurchbruch h

•• 3 Min
Silber trotz heftiger Korrektur erstaunlich widerstandsfähig

Die Marktstimmung rund um Silber war in den letzten Monaten überwiegend lustlos bis pessimistisch. Händler zeigten kaum Interesse an dem Edelmetall, nachdem der Kurs zu Jahresbeginn 2026 um mehr als die Hälfte eingestürzt war. Doch dieser Eindruck erweist sich als trügerisch: Silber demonstriert eine bemerkenswerte Stärke, die von den Akteuren am Markt weitgehend ignoriert wird.

Gegen Ende Januar kletterte Silber gemeinsam mit Gold auf ein Rekordhoch von knapp 116 Dollar je Unze. Damit krönte es einen außergewöhnlichen Aufwärtstrend mit Zuwächsen von 455,2 Prozent über einen Zeitraum von 27,8 Monaten. Insgesamt ließ dies den parallelen Gold-Bullenlauf deutlich hinter sich und vervielfachte die Gewinne um das 2,3-Fache.

Die Entwicklung von Silber verlief jedoch nicht durchgängig gleichmäßig. Zunächst hinkte es Gold hinterher, bevor es gegen Ende der Bewegung parabolisch nach oben schoss. Innerhalb von lediglich 3,1 Monaten nach dem Hoch Ende Januar legte Silber um unglaubliche 149,0 Prozent zu.

Die parabolische Phase und ihre Konsequenzen

Bereits Mitte Januar, etwa eine Woche vor dem Höhepunkt, warnten Analysten vor dem extremen parabolischen Niveau. Über Jahrzehnte angelegte Untersuchungen der Marktgeschichte definieren solche Phasen als Verdopplungen innerhalb von zwei bis drei Monaten nach massiven Hausse-Phasen. Derart einseitige, von Spekulation und Gier getriebene Bewegungen enden stets mit einem Rückschlag.

Weniger als eine Woche später weitete Silber seine Spanne um atemberaubende 144,3 Prozent über seine wichtige 200-Tage-Linie aus. Dies stellte den höchsten Grad an Überkauftheit seit 46 Jahren dar – die stärkste Ausprägung seit Januar 1980.

Unmittelbar nach dem Hoch Ende Januar verlor Silber an einem einzigen Handelstag erschreckende 27,5 Prozent. Dies war der zweitschlechteste Tagesverlust aller Zeiten, soweit die Aufzeichnungen bis 1971 zurückreichen.

Widerstandsfähigkeit nach dem Einbruch

Im schlimmsten Fall fiel Silber Mitte Juli „nur" um 52,3 Prozent über 5,6 Monate hinweg und fand einen Boden oberhalb der 55-Dollar-Marke. Angesichts der extremen Parabel erwies sich Silber damit als erstaunlich robust. Ein Rückgang um die Hälfte ist zwar ein heftiger Ausverkauf, bewegt sich jedoch im Bereich des Best-Case-Szenarios nach einer extremen Parabelbewegung.

Am Tiefpunkt nach der Parabel im Juli lag Silber auf Jahressicht 21,9 Prozent im Minus. Doch bemerkenswerterweise verzeichnete es im Jahresvergleich ein Plus von 46,7 Prozent. Trotz der verheerenden Entwicklung im Silbermarkt während des ersten Halbjahres hatte es im Jahr 2026 durchschnittlich knapp 74 Dollar notiert – ein phänomenaler Anstieg von 116,7 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Die verzerrte Wahrnehmung der Händler

Es ist erstaunlich, dass Händler und Analysten Silber zunehmend schlechtreden. Ihr Blick scheint derart verengt, dass sie nicht wahrnehmen, wie gut Silber die Zeit nach der Parabel-Blase überstanden hat. Ein erfahrener Finanzmarktanalyst berichtet, er könne sich an keine einzige E-Mail der vergangenen Monate erinnern, die positiv gegenüber Silber gewesen sei.

Psychologen bezeichnen dieses Phänomen als Rezenzbias oder Verfügbarkeitsheuristik. Die emotionale Überbewertung der Gegenwart erschwert den Kauf zu Tiefstkursen und den Verkauf zu Höchstkursen erheblich.

Silber im Vergleich zu Gold

Die unterschätzte Stärke von Silber zeigt sich am deutlichsten im Silber-Gold-Verhältnis. Von Januar 2020 bis September 2023 lag das Verhältnis im Schnitt bei 81,7x. Mit anderen Worten: Es waren 81,7 Unzen Silber nötig, um den Wert einer Unze Gold zu erreichen. Von Oktober 2023 bis Oktober 2025 fiel das Verhältnis mit durchschnittlich 87,3x sogar noch ungünstiger aus.

Doch in den vergangenen vier Monaten, während die Silberstimmung in der pessimistischen Grundhaltung dahinsiechte und der Preis um die Hälfte fiel, lag das Verhältnis dennoch im Schnitt bei 65,4x. Mit Ausnahme der nicht nachhaltigen Parabel war Silber relativ zu Gold seit Mitte 2014 nicht mehr so stark.

Ausblick

Selbst während des unvermeidlichen Zusammenbruchs nach der Parabel hat Silber ein massives bullisches Falling-Wedge-Muster ausgebildet, genau wie Gold. Diese lösen sich tendenziell in starken Aufwärtsdurchbrüchen auf. Der entscheidende Ausbruch bei Silber deutet auf deutlich größere Gewinne in den kommenden Monaten hin.

Der gewaltige Ausverkauf von Silber um 52,5 Prozent über 5,6 Monate hat die hyperbolische Herdengier bis zum parabolischen Gipfel beseitigt und die technischen sowie sentimenttechnischen Voraussetzungen für eine weitere große Hausse neu justiert. Kurzsichtige Pessimismus gegenüber Silber ist unangebracht.

SilberSilberpreisEdelmetalleSilber/Gold-VerhältnisParabelRohstoffeInvestition

Meistgelesene News

  1. Lieferketten in Gefahr: EPC-Canada-Chef sieht massive Sprengstoffrisiken für Minen
  2. Ukraine-Getreidekonflikt: EU-Bauern bremsen geopolitische Ambitionen aus
  3. CleanTech Lithium erwirbt vielversprechende Claims im Salar de Antofalla
  4. Spanish Mountain Gold meldet oberflächennahe Goldfunde aus Machbarkeitsbohrungen
  5. Rohöl über 104 Dollar: Geopolitische Risiken treiben die Preise, Konzerne setzen auf Nahost

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Disclaimer

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. (Rohstoffaktien.news) hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. (Rohstoffaktien.news) regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation: Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London, SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung: Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze. Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen: Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter. In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten: Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. (Rohstoffaktien.news) zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Stock Market Media Ltd. (Rohstoffaktien.news) und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. (Rohstoffaktien.news) Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. (Rohstoffaktien.news) im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. (Rohstoffaktien.news) und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten: Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde: Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.