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African Rainbow Minerals steigert Gewinn und schüttet 7 Rand pro Aktie aus

Der südafrikanische Bergbaukonzern ARM steigerte den bereinigten Gewinn um 19 Prozent auf 3,2 Milliarden Rand, zahlt 7 Rand Dividende und treibt das Kupferprojekt in Kanada voran.

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African Rainbow Minerals steigert Gewinn und schüttet 7 Rand pro Aktie aus

Der diversifizierte Minenkonzern African Rainbow Minerals (ARM) hat das abgelaufene Geschäftsjahr 2023/24 mit einem kräftigen Gewinnplus beendet. Die adjustierten Erträge kletterten um 19 Prozent auf 3,201 Milliarden Rand (etwa 160 Millionen Euro), wie das in Südafrika ansässige Unternehmen am Montag bekanntgab. Die Erlöse stiegen um 25 Prozent auf 16,323 Milliarden Rand.

Als wesentlicher Treiber des Ergebniszuwachses erwiesen sich gestiegene US-Dollar-Korbpreise für Platingruppenmetalle (PGM). Die Sparte ARM Platinum verbuchte einen Gewinnanstieg von über 200 Prozent. Auch die Beteiligungen an den Minen Two Rivers und Modikwa verzeichneten im PGM-Segment deutliche Zuwächse. Die Chrom-Mine Nkomati steuerte bereinigte Gewinne von 39 Millionen Rand bei und setzte 28.111 Tonnen Chromkonzentrat ab.

Dividende von 7 Rand ausgeschüttet

Die Unternehmensführung unter CEO Phillip Tobias kündigte eine Schlussdividende von 7 Rand je Aktie an. Die Nettoliquidität des Konzerns verbesserte sich um 3,562 Milliarden Rand auf nunmehr 10,171 Milliarden Rand. Zudem profitierte ARM von der Beteiligung an Harmony Gold: Die Ausschüttung des Goldproduzenten belief sich auf 512 Millionen Rand und lag damit um 113 Prozent über dem Vorjahreswert.

Einen wichtigen Erfolg erzielte ARM im Bereich Arbeitssicherheit: Der Konzern meldete für das Berichtsjahr null Todesfälle. Das letzte Jahr ohne tödliche Unfälle hatte es im Geschäftsjahr 2017 gegeben. Die Häufigkeit arbeitsbedingter Verletzungen mit Ausfallzeit sank um 9 Prozent auf 0,29 je 200.000 Personenschichten. Die Gesamthäufigkeit registrierbarer Verletzungen erhöhte sich hingegen um 11 Prozent auf 0,56.

Eisen und Mangan mit deutlichen Einbußen

Nicht alle Geschäftsbereiche entwickelten sich erfreulich. Die bereinigten Erträge von ARM Ferrous fielen um 42 Prozent auf 2,028 Milliarden Rand. Ursächlich waren geringere Beiträge aus der Eisenbahn- und Manganabteilung. Die Eisenbahnsparte verbuchte einen Rückgang um 41 Prozent, die Manganabteilung sogar um 68 Prozent.

Die Stilllegung der Produktion in der Beeshoek-Mine führte zu einem Absatzrückgang auf lediglich 0,5 Millionen Tonnen im heimischen Markt. Mehrere Faktoren belasteten das Ergebnis zusätzlich: Abfindungszahlungen in Höhe von 124 Millionen Rand, eine Aufstockung der Rückstellungen für Sanierungsmaßnahmen um 191 Millionen Rand sowie Instandhaltungs- und Wartungskosten von 92 Millionen Rand. Bei der Khumani-Mine machte sich zudem der um 7 Prozent erstarkte Rand negativ bemerkbar, was teilweise durch 180.000 Tonnen höhere Exportmengen ausgeglichen werden konnte.

Die Mangan-Sparte litt ebenfalls unter der Rand-Aufwertung sowie niedrigeren Exportpreisen für Manganerz und Legierungen. Positiv hebt das Unternehmen die Zusammenarbeit mit dem staatlichen Logistikkonzern Transnet hervor. Über das Ore Users Forum und das Manganese Producers Consortium konnten die Schienen- und Hafenreformen auf den Korridoren Saldanha und Ngqura vorangetrieben werden. Die Export-Schienenleistung verbesserte sich um ein Prozent, was die langfristige Wettbewerbsfähigkeit südafrikanischer Produzenten stärken soll.

Kohlesegment in der Verlustzone

ARM Coal geriet in die roten Zahlen und wies einen bereinigten Verlust von 428 Millionen Rand aus. Ursachen waren niedrigere realisierte Kohlepreise und die Aufwertung des Randes. Die Kohlemine Goedgevonden verbuchte einen Verlust von 73 Millionen Rand, die Sparte PCB sogar 355 Millionen Rand.

Blick auf kanadisches Kupferprojekt

Im Bereich der strategischen Beteiligungen teilte ARM mit, dass die Investition in Surge Copper die weitere Entwicklung des Berg-Projekts in Kanada vorantreibt. Eine abgeschlossene Vorstudie (PFS) bestätigt das Projekt als groß angelegte Kupfer/Molybdän-Entwicklung mit ersten Mineralreserven, die eine Minenlebensdauer von 28 Jahren ermöglichen. Derzeit laufen machbarkeitsbezogene technische und umweltbezogene Untersuchungen parallel zum Umweltverträglichkeitsprüfungsverfahren und Genehmigungsprozess. Der Bericht zur Machbarkeitsstudie wird für 2028 erwartet, die Entscheidung zur Umweltverträglichkeitsprüfung für 2029 bis 2030. Eine finale Investitionsentscheidung peilt ARM für 2031 an.

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