ANZEIGE

Bakubung-Mine: Wesizwe erzielt Tarifeinigung mit AMCU, NUM verweigert Zustimmung

Wesizwe Platinum hat bei der Restrukturierung der Bakubung-Mine eine Einigung mit der Gewerkschaft AMCU erzielt, während die NUM nicht zustimmte. Für Rohstoff-Anleger bleibt die Frage offen, ob der Produktionsneustart wie geplant gelingt.

•• 3 Min
Bakubung-Mine: Wesizwe erzielt Tarifeinigung mit AMCU, NUM verweigert Zustimmung

Der an der Börse in Johannesburg (JSE) gelistete Platinproduzent Wesizwe hat im Rahmen der Umstrukturierung seiner Bakubung-Mine in der nordwestlichen Provinz Südafrikas einen entscheidenden Fortschritt erzielt. Das Anhörungs- und Schlichtungsverfahren gemäß Paragraf 189A des südafrikanischen Arbeitsbeziehungsgesetzes (LRA) wurde am 31. August offiziell für beendet erklärt. Während sich das Unternehmen mit einer der beiden bedeutenden Gewerkschaften verständigen konnte, blieb die zweite Organisation außen vor.

Die Schirmherrschaft über das Verfahren hatte die Kommission für Versöhnung, Mediation und Schiedsgerichtsbarkeit (CCMA) übernommen. Anlass war die temporäre Stilllegung der Bakubung-Mine, die Wesizwe im Sommer dieses Jahres verfügt hatte. Der Betrieb ruhte ab dem 3. Juni zunächst für drei Wochen, um dem Unternehmen die Gelegenheit zu verschaffen, einen geordneten Dialog mit Beschäftigten und Gewerkschaften über bevorstehende Kündigungen aufzunehmen.

AMCU stimmt zu, NUM nicht

Die Konsultationen brachten ein konkretes Resultat hervor: Wesizwe schloss mit der Association of Mineworkers and Construction Union (AMCU) sowie mit Vertretern betroffener Angestellter außerhalb der Tarifverhandlungseinheit eine Restrukturierungsvereinbarung. Die AMCU zählt zu den einflussreichsten Gewerkschaften im südafrikanischen Platinsektor.

Trotz intensiver Verhandlungen ließ sich jedoch mit der National Union of Mineworkers (NUM) keine Übereinkunft erzielen. Die NUM, traditionell die größte Bergbaugewerkschaft des Landes, unterzeichnete die Umstrukturierungsvereinbarung nicht, wie Wesizwe bekanntgab. Damit besteht eine offene Baustelle in dem Sanierungsprozess, der für die Zukunft der Bakubung-Mine von herausragender Bedeutung ist.

Verwaltungsschritte im Gange

Die Führung von Wesizwe arbeitet derzeit daran, die nach der Konsultation notwendigen administrativen Maßnahmen umzusetzen. Hierzu zählen die Wiedereingliederung der verbleibenden Belegschaft sowie die Festlegung der abschließenden Regelungen zur Beendigung von Arbeitsverhältnissen betroffener Mitarbeiter.

Bereits im Juli hatte das Unternehmen angekündigt, einen schrittweisen Wiederanlauf der Produktion in der Mine einleiten zu wollen. Dies stand jedoch unter der Bedingung, dass ein Memorandum of Agreement (MoU) mit den anerkannten Gewerkschaften und Arbeitnehmervertretern abgeschlossen wird.

Informationen nach Prüfung

Sobald die internen Prüf- und Umsetzungsschritte abgeschlossen sind, beabsichtigt Wesizwe, die bestätigten endgültigen Auswirkungen sowie die wesentlichen Meilensteine der Betriebswiederaufnahme offiziell zu kommunizieren. Dies soll über die entsprechenden Aufsichtsbehörden sowie über die Informationswege zu Aktionären und Beschäftigten erfolgen.

Wesizwe hebt hervor, dass das Management während des gesamten Verfahrens intensiv mit den anerkannten Arbeitnehmervertretern und den betroffenen nicht gewerkschaftlich organisierten Kräften zusammengearbeitet habe. Die Gespräche konzentrierten sich darauf, mögliche Alternativen zu Kündigungen zu identifizieren und abmildernde Maßnahmen zu prüfen. Dabei sollten sowohl die gesetzlichen Vorgaben des LRA als auch die betrieblichen Notwendigkeiten der Mine berücksichtigt werden.

Unternehmen zeigt Verständnis für Belastungen

Das Unternehmen hat zudem die Phase der Ungewissheit anerkannt, die Beschäftigte, ihre Angehörigen und die angrenzenden lokalen Gemeinschaften während dieses Prozesses durchlebt haben. In einer offiziellen Mitteilung erklärte Wesizwe: „Der Vorstand und das Management bleiben verpflichtet, respektvolles Stakeholder-Engagement aufrechtzuerhalten, sichere und verantwortungsvolle Betriebsabläufe zu gewährleisten und die langfristige Nachhaltigkeit der Platinförderung in der Mine Bakubung voranzutreiben.“

Hintergrund: Bakubung-Mine

Die Bakubung-Platinmine stellt ein Kernprojekt von Wesizwe Platinum dar. Das Unternehmen gewinnt dort Platingruppenmetalle (PGMs), die unter anderem in Katalysatoren für die Fahrzeugindustrie sowie für Schmuck und industrielle Anwendungen zum Einsatz kommen. Der südafrikanische Platinbergbau steht seit Jahren unter Druck durch steigende Kosten, volatile Rohstoffpreise und regulatorische Hürden. Die Restrukturierung bei Wesizwe ist ein weiteres Beispiel für die Anpassungsprozesse, die der Sektor derzeit durchläuft.

Für Rohstoff-Anleger bleibt abzuwarten, wie sich die ausbleibende Einigung mit der NUM auf den weiteren Betriebsablauf und die Produktionsziele der Mine niederschlagen wird. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob das Unternehmen den Wiederanlauf wie geplant realisieren kann.

Wesizwe PlatinumBakubung MineAMCUNUMRestrukturierungSüdafrikaPlatinbergbauJSE

Meistgelesene News

  1. Lieferketten in Gefahr: EPC-Canada-Chef sieht massive Sprengstoffrisiken für Minen
  2. Ukraine-Getreidekonflikt: EU-Bauern bremsen geopolitische Ambitionen aus
  3. CleanTech Lithium erwirbt vielversprechende Claims im Salar de Antofalla
  4. Spanish Mountain Gold meldet oberflächennahe Goldfunde aus Machbarkeitsbohrungen
  5. Rohöl über 104 Dollar: Geopolitische Risiken treiben die Preise, Konzerne setzen auf Nahost

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Disclaimer

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. (Rohstoffaktien.news) hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. (Rohstoffaktien.news) regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation: Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London, SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung: Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze. Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen: Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter. In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten: Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. (Rohstoffaktien.news) zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Stock Market Media Ltd. (Rohstoffaktien.news) und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. (Rohstoffaktien.news) Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. (Rohstoffaktien.news) im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. (Rohstoffaktien.news) und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten: Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde: Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.